BASEMENT

Das Basement zwischen Europa-Center Berlin und Weltkugelbrunnen gelegen, 
ist ab Januar 2023 als temporärer Ausstellungsort für Kunst der Gegenwart des Fachbereich Kultur 
Charlottenburg-Wilmersdorf geöffnet. 

„Hier und Jetzt“

mit Arbeiten von
Pedro Boese
Cécile Dupaquier
Anne Gathmann
Peter K. Koch
Jak R. Maier
Brigitte Matschinsky-Denninghoff
Martin Matschinsky-Denninghoff
Carlos Silva
Susanne Wehland
Markus Wirthmann


Ausstellung
vom 27.01.2023–30.03.2023

Eröffnung am Donnerstag,
den 26.01.2023 von 18–21 Uhr

Künstler:innen Gespräch am 
Samstag, den 11.02.2023 um 17 Uhr


Basement Berlin Öffnungszeiten:
Mittwoch – Samstag von 14–19 Uhr 

„Hier und Jetzt“ ist die erste von insgesamt vier Ausstellungen im Basement Berlin in 2023, dem neuen temporären Standort für die Kunst der Gegenwart des Fachbereich Kultur Charlottenburg-Wilmersdorf. Das Basement, zwischen Europa-Center Berlin und Weltkugelbrunnen gelegen, versteht sich als Schnittstelle zur Kunst im Stadtraum. 

Die erste Ausstellung dokumentiert und reflektiert künstlerische Positionen von Künstlerinnen und Künstlern, die „Hier“ das Stadtbild in der Umgebung von Tauentziehn und Gedächtniskirche in den 80er Jahren bis heute maßgeblich geprägt haben. Zur Erinnerung an diese Berliner Kunstschaffenden sind in der Ausstellung „Jetzt“ ausgewählte Werke versammelt, die sich auf die Arbeiten in der Umgebung beziehen. Die Kunstwerke im Außenraum müssen in der Ausstellung selbst imaginiert werden; die Besucherinnen werden aufgefordert sich mit diesen Arbeiten aus den siebziger und achtziger Jahren im Kontext der zeitgenössischen Kunst neu auseinander zu setzen. In der Ausstellung sind diesen ausgewählte Werken aktuelle künstlerische Positionen gegenübergestellt und verweisen auf eine gemeinsame Bildsprache, Überlagerungen und Schnittstellen zwischen den Strömungen der Kunst der 70er und 80er Jahren und aktuellen zeitgenössischen Positionen.

Die Berliner Bildhauerin Susanne Wehland hat am „Weltkugelbrunnen“, 1981-1983, mitgearbeitet. In der Ausstellung zeigt sie figurative Wandfriese; dem gegenüber stehen Werke von Cécile Dupaquier, aus der Serie „Tableau“ von 2022.  
Die Malereien aus der Werkgruppe „Cosmos“, 2018, von Carlos Silva stehen im Kontext zu den Stahlskulpturen von Brigitte und Martin Matschinski-Denninghof. 
In Anlehnung an die Skupltur „Berlin“, 1987, auf dem Tauentzien sind in der Aus-stellung zwei Papierarbeiten des Künstlerpaares Matschinski-Denninghof zu sehen.
Die „Uhr der fließenden Zeit“, 1982, von Bernard Gitton, im Atrium des Europa Center Berlin, findet seine Fortsetzung in der Werkgruppe Tracht und Habitus, 2020, von Markus Wirthmann. Die stählerne Arbeit „==“, 2021, von Anne Gathmann ist im Kontext der Lichtskulptur „Obelisk“, 1987, von Heinz Mack zu betrachten; er schuf einen zweiten Obelisken aus Stahl, der sich am Ende des Kurfürstendamms, am Henriettenplatz, befindet.

Das Model einer Stahlskulptur von Jakob R. Maier, „Stahlskulptur 74“, steht als Stellvertreter für die verschwundene zeitgenössische Kunst im Stadtraum. Diese Skulptur wurde in den 70er und 80er Jahren mehrmals in Berlin aufgestellt. Lediglich einige Fotografien und ein Editionsmodell zeugen von dem künstlerischen Schaffen von Jakob R. Maier, der von 1971-1998 Professor für Metallbildhauerei an der Hochschule für bildende Künste lehrte. Der Kurator Oliver Möst hat dazu als assoziative Bilder für das Verschwinden die Werke „Zoe“, 2013 von Pedro Boese und von Peter K. Koch, o.T. (Captain), 2022, ausgewählt. 

„Stahlskulptur 74“ von Jak R. Maier, 
Ansicht Freie Berliner Kunstausstellung, Berlin 1975

Peter K. Koch, o. T. (Captain), 
Lack, Karton, Holz, 92 × 74 × 20 cm, 2022, © VG Bild-Kunst

Pedro Boese, monomodul, 
Lack auf Hartfaser, 180 x 180 cm, 2011

Weltkugelbrunnen von Joachim Schmettau und Susanne Wehland, 
Granit, Beton, Bronze, Glas, 1981–1983, Foto: Dick Osseman

Susanne Wehland, Frühling, 
Epoxidharz, 30 x 22 cm, 2007, © VG Bild-Kunst, Foto: Bernd Borchardt

Cécile Dupaquier, Tableau (Komposition) n°6, 
Sperrholz, Mineralfarbe, 6-teilig, 95 x 207 x 4 cm, 2022

Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff, „BERLIN“, 1987, 
Tauentzienstraße, Berlin, Foto: Oliver Möst

Carlos Silva, Cosmos 1-3,
Zeichentusche, Acryl auf Papier, 100 x 70 cm, 2018 

Brigitte Matschinsky-Denninghoff, ohne Titel, 
Prägedruck, 53,1 x 39,7 cm, 1980

Lichtpfeiler von Heinz Mack (1983-1987), 
Foto: Oliver Möst

Anne Gathmann, = =, Stahl, verzinkt, Figur 01: 140 x 60 x 130 cm, 2021
Angst, Keine Angst, Kapitel I, Installationsansicht Times Art Center Berlin, 
Foto: Anne Gathmann

Uhr der fliessenden Zeit, von Bernard Gitton, 1982, 
Lichthof Europa Center Berlin, Foto: Oliver Möst

Markus Wirthmann, Applied Kitchen Sciences -  Yellow Jello, 2020, 
Digitaldruck auf Papier

Öffnungszeiten:
Mittwoch – Samstag von 14–19 Uhr

Zugang zum Basement Berlin über den Weltkugelbrunnen
Tauentzienstr. 9-12, 10789 Berlin

Barrierefreier Zugang über den Lift im Europa Center Berlin möglich. 
Im Untergeschoss dann Bitte den Ausgang in Richtung Breidscheidplatz nehmen.

Möchtest du mehr wissen?

Deutschland

Es gilt unsere Datenschutzerklärung.